parkhausbau-dienstleistungszentrum-landkreis-eichstaett: zeigt das projekt der rheform-immobilien-management-gmbh kurz vor projektabschluss

Ein neues Park­haus in neun Monaten

Tech­ni­sches Vertrags­con­trol­ling und inte­grale Vergabe für den Neubau beim Dienst­leis­tungs­zen­trum in Eich­stätt

Sieben Ebenen, 241 Stell­plätze und neun Monate Bauzeit: Das ist das neue Park­haus, das der Land­kreis Eich­stätt für sein 2024 eröff­netes Dienst­leis­tungs­zen­trum (DLZ) bauen ließ. Der Neubau soll den Stell­platz­be­darf des rund 3000 Quadrat­meter großen Ämter- und Service­ge­bäudes decken. Wie bereits für das DLZ über­nahm die rheform – Immo­bi­li­en­Ma­nage­ment GmbH die Unter­stüt­zung des Verga­be­ver­fah­rens und das tech­ni­sche Vertrags­con­trol­ling.

Mit einer inte­gralen Vergabe zum Ziel: das DLZ und sein neues Park­haus

Sowohl der Neubau des DLZs als auch der seines Park­hauses wurden im Rahmen einer inte­gralen Vergabe umge­setzt. Grund­lage dafür ist eine fundierte Bedarfs­pla­nung zu Beginn der Projekt­ent­wick­lung. In einem parti­zi­pa­tiven Prozess stimmen sich alle Wissens- und Entscheidungsträger:innen detail­liert über Quan­ti­täten, Quali­täten und Kosten ab. Die Ergeb­nisse bilden die verbind­liche Grund­lage für den Wett­be­werb um das beste Gesamt­an­gebot für Planung und Bau. Im Rahmen einer inte­gralen Vergabe werden diese Leis­tungen dann als Komplett­an­gebot ausge­schrieben.

Diese Vorge­hens­weise beschleu­nigt Prozesse und redu­ziert in der Bauphase das Risiko für zeit- und kosten­in­ten­sive Umpla­nungen. Nach den posi­tiven Erfah­rungen mit dem Neubau des Dienst­leis­tungs­zen­trums entschied sich der Land­kreis Eich­stätt als Bauherr auch im Fall des neu zu bauenden Park­hauses für diesen Weg. Die rheform – Immo­bi­li­en­Ma­nage­ment GmbH erhielt erneut den Zuschlag für das Verga­be­ma­nage­ment und das tech­ni­sche Vertrags­con­trol­ling.

Verga­be­ma­nage­ment und tech­ni­sches Vertrags­con­trol­ling: rheform-Leis­tungen für einen reibungs­losen Projekt­ab­lauf

Für das rheform-Team rund um Axel Müller, Andreas Klatzka und Marlene Ehrmann begann das Projekt weit vor der Vergabe: Sie haben den konkreten Stell­platz­be­darf des DLZs ermit­telt, Quali­täts- und Nach­hal­tig­keits­stan­dards für das Projekt defi­niert und die Baukosten gemäß DIN 276 errechnet. So konnte für die Bieter­aus­wahl eine fundierte Anfor­de­rungs­ma­trix zur formalen und inhalt­li­chen Bewer­tung der Ange­bote entwi­ckelt werden.

Neben dem ganz­heit­li­chen Projekt- und Kommu­ni­ka­ti­ons­ma­nage­ment vor und während des Baupro­zesses war die gewählte Bauweise ein Erfolgs­faktor: Das Park­haus ist ein Stahl­ske­lett­ver­bundbau, der in Modul- bzw. System­bau­weise entstand. Dabei werden Stahl­beton-Fertig­teile ange­lie­fert und vor Ort montiert. Das beschleu­nigt den Baupro­zess und eröffnet Perspek­tiven: Sollte der Flächen­be­darf des DLZs in Zukunft steigen, könnte das Park­haus schnell und unkom­pli­ziert erwei­tert werden.

Die Bilder aus dem Bauta­ge­buch von Marlene Ehrmann zeigen, wie schnell der Bau des Park­hauses voran­ging:

Im Einklang mit Umwelt und Umge­bung: Anfor­de­rungen an das neue Park­haus

Das Park­haus bietet Stell­flä­chen auf sieben Ebenen, davon zwei im Unter­ge­schoss. Die oberste Ebene ist als offene Park­deck­fläche ausge­führt. Der Komplex orien­tiert sich in Geschoss­höhe sowie in Farb­ge­bung und Design am DLZ und der umlie­genden Bebauung. So fügt sich der Neubau harmo­nisch in seine städ­te­bau­liche Umge­bung ein. Eine Fassade aus nach­hal­tigem Holz­ma­te­rial mit Begrü­nung erhöht die Ökobi­lanz des Park­hauses.

Seit Ende Juli 2025 ist das Park­haus in Betrieb und kann von der DLZ-Beleg­schaft und der Öffent­lich­keit genutzt werden.

parkhausbau dlz eichstätt: rheform-mitarbeiterin marlene-ehrmann hält ein modell des parkhauses vor dem dlz-eichstaett in der hand, das die rheform nach gelungenem projektabschluss vom generalübernehmer geschenkt bekam
rheform-Mitar­bei­terin Marlene Ehrmann mit einem 3D-Druck­mo­dell des Park­hauses

Fotos: Goldbeck/​rheform

Weitere Infor­ma­tionen: Link zu Beitrag des Land­kreises

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