Die DFG-Förderprojekte im Überblick
Dezember 2025
Wie kann ich die Forschung meiner Hochschule voranbringen?
Mit dieser komplexen Fragestellung beschäftigen sich Strategiebeauftragte und Wissenschaftsmanager:innen an Hochschulen täglich. Einer der für sie und die wissenschaftliche Exzellenz ihrer Universität wichtigsten Indikatoren sind die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekte. Um erfolgreich Drittmittel der DFG (und damit Sonderforschungsbereiche) einzuwerben, muss man langfristig planen. Dazu gehört es, Forschungsschwerpunkte langfristig anzulegen und eine gute interne Steuerung aufzubauen.
In diesem Prozess ist es essenziell, die eigene Position strategisch abschätzen zu können, eine sinnvolle Vergleichsgruppe zu wählen und die Positionen von Mitbewerber:innen im Blick zu behalten. Dabei ergeben sich häufig Fragen wie:
- Welche Wissenschaftseinrichtungen, Fakultäten oder Standorte erhalten die meisten Fördermittel?
- Welche Forschungsthemen wurden in den letzten Jahren stärker oder weniger stark gefördert?
- Welche Hochschulen und Universitäten kooperieren erfolgreich miteinander?
Unsere Grafik des Monats gibt Ihnen einen Überblick über Projekte, die zwischen 2010 und 2024 von der DFG gefördert wurden. Dabei wird auf einen Blick erkennbar, dass der Großteil der geförderten Projekte Einzelprojekte sind, Verbundprojekte machen einen Anteil von 24 Prozent aus. Die Top-Partnerländer der deutschen Hochschulen sind die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich, die meistgeförderten Fachgebiete Medizin, Biologie und Geisteswissenschaften. Das hohe Förderungsvolumen im Jahr 2021 ergibt sich zum Großteil aus einem Rückstau aus der CoVid-19-Pandemie, dessen Effekt sich jetzt langsam normalisiert. Außerdem sind die Projekte der letzten Jahre noch unvollständig erfasst. Der scheinbare Rückgang des Förderungsvolumens ist also nicht negativ zu bewerten.
Filtern Sie in unserer Grafik des Monats nach Programmlinien und ‑gruppen der DFG-Förderungen, dem Förderungsstatus und der Projektart (Haupt-/Teilprojekt) und identifizieren so Erfolgsfaktoren und Trends. Ein gezieltes Benchmarking mit geeigneten Vergleichshochschulen ist mit detaillierten Analysen des Hochschulmonitors ebenfalls möglich.
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