New Work: Mehr als ein Ort und für jeden anders

New Work: Mehr als ein Ort und für jeden anders

Vortrag auf der Jahres­ta­gung am Zentrum für Wissen­schafts­ma­nage­ment

Nach­klapp zur digi­talen Jahres­ta­gung am Zentrum für Wissen­schafts­ma­nage­ment (ZWM) in Speyer. Thema der Veran­stal­tung: „New Work@Science!?! Visionen und Konzepte für die Arbeits­welt der Zukunft in Hoch­schulen und Wissen­schafts­ein­rich­tungen.“ Eine Zusam­men­fas­sung des Vortrags von Marco Wagner, Geschäfts­führer der rheform – Work­pla­ce­In­no­va­tion GmbH.

New Work: Mehr als ein Ort und für jeden anders“

Marco Wagner gab einen Einblick in den Alltag aus dem Work­place Consul­ting: Seit den Coro­na­ein­schrän­kungen hat er mit seinem Team um die 100 Work­shops mit rund 1000 Nutzer­ver­tre­tern durch­ge­führt. Die Rück­mel­dungen von Führungs­kräften und Beleg­schaften aus ganz unter­schied­li­chen Orga­ni­sa­tionen zeigen über­ein­stim­mend: In sehr vielen Berei­chen gibt es eine starke Dynamik – mit deut­li­chen Auswir­kungen auf Tätig­keiten, Raum und Technik, Gesund­heit sowie Kultur und Führung.

Ergänzt um Beispiele aus der Projekt­praxis erläu­terte Marco Wagner folgende Themen­felder:

  • Für welche Tätig­keiten gehen Menschen zurück ins Büro und wie oft?
  • Wie verän­dern sich Arbeits­flä­chen, Atmo­sphäre und Kultur im Kontext von mobilem Arbeiten? Ist die Ableh­nung gegen­über Desks­ha­ring tatsäch­lich so hoch, wie behauptet?
  • Wie sieht das Büro der Zukunft aus? Welche Quali­täten müssen die neuen Flächen bieten, damit die Beleg­schaft diese als Ort der Inspi­ra­tion wahr­nimmt und ggf. auch sparsame/​verdichtete Lösungen akzep­tiert.
  • New Work als Kosten­faktor. Wie teuer ist das neue Arbeiten? Oder lässt sich am Ende sogar Geld sparen?

Aus dem Vortrag und den Reak­tionen aus dem Publikum ging hervor: Das Thema „New Work und neue Räume“ ist auch in der Wissen­schafts- und Hoch­schul­welt ange­kommen. Die Nach­frage und das Inter­esse an neuen Raum­kon­zepten steigt auch in diesen Berei­chen. Marco Wagner legt Wert darauf, dass der Über­gang von Zellen­büros zu offenen Raum­kon­zepten auch in den Verwal­tungen der akade­mi­schen Bereiche gut vorbe­reitet und begleitet werden muss. „Ein solcher Kultur­wandel voll­zieht sich nicht über Einzel­ent­schei­dungen aus Führungs­gre­mien.“ Seine Meinung: Projekte dieser Art brau­chen Kommu­ni­ka­tion, Parti­zi­pa­tion und Change-Manage­ment. Das ist der Weg zum Erfolg. Und: Je attrak­tiver die Büros sind, umso lieber gehen Menschen ins Büro.

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